Kniegelenkersatz (Knieprothese)
Ein Kniegelenkersatz wird durchgeführt, wenn das Knie durch Arthrose oder nach schweren Verletzungen stark geschädigt ist und konservative Therapien nicht mehr ausreichend wirksam sind. Ziel des Eingriffs ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern.
Ursachen für einen Kniegelenkersatz:
- Arthrose: Die häufigste Ursache, fortschreitender Knorpelabbau, führt zu Schmerzen und Entzündungen.
- Verletzungen: Schwere Gelenkverletzungen oder Frakturen können eine Operation notwendig machen.
- Fehlstellungen: Dauerhafte Fehlbelastungen können die Gelenkfunktion beeinträchtigen.
Der Eingriff
Beim Kniegelenkersatz werden die geschädigten Gelenkflächen entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Meist bleiben Bänder und Weichteilgewebe erhalten. Je nach Ausprägung kommen unterschiedliche Prothesenmodelle zum Einsatz.
Rehabilitation nach der Operation
Die Mobilisation beginnt in der Regel bereits am ersten Tag nach dem Eingriff.
- Physiotherapie: Gezielte Übungen stärken das Knie und stabilisieren die Muskulatur.
- Schmerzmanagement: Medikamente helfen, Beschwerden zu lindern.
Langfristige Rehabilitation
Die vollständige Rehabilitation kann mehrere Monate dauern. Regelmässige Bewegung und gezielte Übungen sind entscheidend für die langfristige Stabilität des Gelenks.
