Schultergelenkersatz (Schulterprothese)

Ein Schultergelenkersatz ist angezeigt, wenn das Gelenk durch Arthrose, Verletzungen oder Entzündungen stark beeinträchtigt ist und andere Therapien keine Wirkung mehr zeigen. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Ursachen für einen Schultergelenkersatz:

  • Arthrose: Fortschreitender Knorpelverschleiss mit Schmerzen und eingeschränkter Funktion.
  • Verletzungen: Frakturen oder Sehnenrisse können das Gelenk dauerhaft schädigen.
  • Fehlfunktionen: Fehlstellungen können eine Prothese notwendig machen.

Der Eingriff

Unter Vollnarkose wird das geschädigte Schultergelenk entfernt und durch eine passende Prothese ersetzt. Je nach Fall kommen klassische oder inverse Prothesen zum Einsatz, bei denen die Gelenkfunktion teilweise umgekehrt wird.

Rehabilitation nach der Operation:

  • Frühmobilisation: Sanfte Bewegungsübungen halten das Gelenk beweglich.
  • Schmerzmanagement: Medikamente lindern Beschwerden.
  • Physiotherapie: Aufbau der Muskulatur zur Wiederherstellung der Funktion.